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Für eine
nachhaltige
Entwicklung
des Bauwesens
in der Region
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Wir stehen vor der Aufgabe, die Baubranche zu einem klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaftszweig umzugestalten. Diesen Prozess bezeichnen wir als Bauwende.

Schon jetzt gibt es viele gute Lösungsansätze für zukunftsfähiges Bauwesen. Einige sind alt und bewährt, andere neu und kaum erprobt. Auf unserer Plattform könnt ihr euch einen sachsenweiten Überblick dazu verschaffen und vernetzen. Platziert euch und euren Beitrag zur Bauwende bei uns! Wir möchten Sichtbarkeit für eure Arbeit schaffen.
Neben einer digitalen Plattform wird es eine Wander­ausstellung, verschiedene Workshop-Angebote und Vernetzungstreffen geben.

Bauwende Sachsen ist ein Gemein­schaftsprojekt von Bauzirkel Leipzig (Verein für ökologisches Bauen e.V.) und Team Zirkuläres Bauen (bau&wesen e.V.) aus Dresden, um gemeinsam sachsenweit das Thema Bauwende voranzubringen. Die Arbeit wird vom ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen begleitet.

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Wir stehen vor der Aufgabe, die Baubranche zu einem klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaftszweig umzugestalten. Diesen Prozess bezeichnen wir als Bauwende.

Schon jetzt gibt es viele gute Lösungsansätze für zukunftsfähiges Bauwesen. Einige sind alt und bewährt, andere neu und kaum erprobt. Auf unserer Plattform könnt ihr euch einen sachsenweiten Überblick dazu verschaffen und vernetzen. Platziert euch und euren Beitrag zur Bauwende bei uns! Wir möchten Sichtbarkeit für eure Arbeit schaffen.
Neben einer digitalen Plattform wird es eine Wander­ausstellung, verschiedene Workshop-Angebote und Vernetzungstreffen geben.

Bauwende Sachsen ist ein Gemein­schaftsprojekt von Bauzirkel Leipzig (Verein für ökologisches Bauen e.V.) und Team Zirkuläres Bauen (bau&wesen e.V.) aus Dresden, um gemeinsam sachsenweit das Thema Bauwende voranzubringen. Die Arbeit wird vom ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen begleitet.

Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

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Fotos: Bauwende Sachsen

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Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

Fotos: Bauwende Sachsen

Circular Campus Café

Rückblick
20. Februar 2026

Mit der Aussage „Wir haben da noch so Sitzschalen...“ begann dieses kleine, feine Projekt für den Garagen-Campus Chemnitz im Frühjahr 2025. Auf dem Geländer des ehemaligen Straßenbahndepots kehrte zu diesem Moment dank der Instandsetzung zum Kulturhauptstadtjahr 2025 gerade neues Leben ein. Ursprünglich war die Einrichtung eines kleinen Cafés als letzter Baustein zur Neubelebung des Areals angedacht, das Vorhaben musste aber aufgrund des fehlenden Budgets auf 2026 verschoben werden. Betreiber soll künftig das Soziale Förderwerk e.V. werden, das inklusive Ansätze im Betrieb des Cafés verfolgt. Um dem Vorhaben unter die Arme zu greifen, entschieden wir, seitens Bauwende Sachsen eine Grundausstattung aus Stühlen und Tischen beizusteuern. Mit einem kleinen Team von ca. 6 Freiwilligen ist im Rahmen eines 2-tägigen Workshops in der Projektwerkstatt des Holzkombinats in Begleitung von Caroline Kügler und ihres Teams eine Einrichtung für 24 Gastplätze entstanden.

Gestaltung

Für die 9 Sitzschalen aus einer Straßenbahn der Chemnitzer Verkehrsbetriebe entwickelten wir einen Unterbau aus gebrauchten Theaterlatten, welche wir bei der pünktlich zum Kulturhauptstadtjahr eröffneten Materialvermittlung ZEUX erstehen konnten. Die Zangenkonstruktion ist geschraubt, auf Klebstoffe haben wir bewusst verzichtet. Es brauchte einige Tests und Anpassungen, um ergonomisch die richtige Höhe und Neigung für den Unterbau zu ermitteln. Ergänzend dazu fanden wir über Kleinanzeigen einen Satz 15 gut erhaltener, stabiler Buchenholzstühle. Hier erneuerten wir lediglich die Oberflächenbeschichtung. Über private Kanäle erreichte uns in der Zeit der Materialsuche die Anfrage, ob wir nicht Verwendung hätten für 100 Einzeltische, die an einer städtischen Schule in Dresden entsorgt werden sollten. So kamen wir zu 12 Gestellen aus Stahl, für die wir neue Tischplatten aus Multiplex-Resten der Firma Auprotec herstellten. Diese werden auf die originale Tischplatte einfach aufgeschoben und sind etwas länger als diese, wodurch aus den Einzeltischen Esstische für 2 Personen werden. Alle Tischplatten haben das gleiche Maß, sind aber aus ganz unterschiedlich breiten Reststreifen zusammengesetzt, die symmetrisch angeordnet worden, um Ruhe in die Gestaltung zu bringen. So konnten wir alle Reststücke optimal weiterverwenden. Der Materialmix ist bunt, zugleich matchen die verschiedenen Komponenten punktuell in Farbigkeit und Materialität, wodurch ein spannendes und doch stimmiges Gesamtbild entsteht. Der Umbau des Cafés wird voraussichtlich im Sommer 2026 abgeschlossen, wir sind schon gespannt auf die Inbetriebnahme unserer Möbel. Und zuletzt noch eine weitere gute Nachricht: Die restlichen Schultische konnten wir an eine Freie Schule in Dresden weitervermitteln. Einmal mehr: Happy Circles statt Happy End!

Workshop

Vorab: wir starteten unter erschwerten Bedingungen. Fast die Hälfte der anmeldeten Teilnehmer*innen fiel krankheitsbedingt kurzfristig aus. Wir halten fest: November ist kein guter Workshopmonat...
Und so galt: Loslassen und das Beste daraus machen! Die Stimmung und Motivation in der kleinen Gruppe war dann tatsächlich auch ausgezeichnet. Die einzelnen Arbeitsschritte und Stationen waren durch das Holzkombinat akribisch vorausgedacht und vorbereitet. Dank dieser tollen Vorarbeit waren wir alle kontinuierlich eingebunden und im Flow. Und so erreichten wird mit halber Besetzung grandios fast das gesamte geplanten Pensum!
Die Stühle standen an Tag 1 im Mittelpunkt. Wir bauten zunächst ein Testexemplar des Untergestells für die Sitzschalen, an dem wir nochmals kleine Änderungen vornahmen, bevor es in Serie ging. Es wurde gesägt, gebohrt, gefräst, geschraubt… Die verschiedenen Winkel sorgten für ordentlich Gehirnjogging. Das Abschleifen und Ölen der Buchenholzstühle mit Ziehklinge und Schleifer hatte dagegen fast etwas Meditatives! An Tag 2 waren dann die Tischplatten dran. Die Multiplex-Reststreifen hatten unterschiedliche Dicken und mussten sortiert werden. Es folgte eine wahre Puzzlearbeit, um daraus ganze Tischplatten zusammenzustellen. Ein Musterexemplar des Tisches konnten wir fertigstellen, aber die finale Montage der restlichen Elemente war zeitlich an dem Wochenende nicht mehr drin. Diese werden daher gemeinsam mit dem Team des Garagen-Campus in einem weiteren Mini-Workshop in 2026 finalisieren.

Wir danken dem kleinen, feinen Teilnehmer*innenkreis für die engagierte Mitwirkung sowie dem Holzkombinat Chemnitz für die außergewöhnlich tolle Workshopbegleitung!

Ressourcenschutz
Kreislaufwirtschaft
Soziale Nachhaltigkeit