Welchen Nutzen hat die Bestandsdigitalisierung? Perspektiven für Gebäude, Betrieb und Gesellschaft
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18.30–20 Uhr
Roter Saal
Schinkelplatz 1
10117 Berlin
+ online
Veranstalter:in:
Bundesstiftung Bauakademie
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„Wie lässt sich der Gebäudebestand digitalisieren und welche Auswirkungen hat das auf Planung, Umbau und Bewirtschaftung von Gebäuden?
Der Gebäudebestand entscheidet maßgeblich darüber, ob Klimaziele erreichbar, Ressourcen geschont und Wohnkosten stabil gehalten werden können. Der Transformationsdialog „Digitaler Gebäudebestand und sein gesellschaftlicher Nutzen“ zeigt, warum gerade im Bestand ein besonders großes Potenzial liegt. Während Neubauten längst modellbasiert und digital geplant werden, bleibt der bestehende Gebäudebestand vielerorts noch analog – obwohl er den größten Anteil aller Bauaktivitäten in Deutschland ausmacht.
Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus öffentlicher Verwaltung, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie Planungs- und Baupraxis zusammen. Anhand von Anwendungsbeispielen wird diskutiert, wie digitale Modelle, Materialkataster und datenbasierte Bewirtschaftung die Planung, den Betrieb und den Umbau von Gebäuden verändern können.
Ziel ist es, Entscheidungsprozesse zu verbessern, Beteiligung zu erleichtern und Klimastrategien im Bestand wirtschaftlich tragfähig zu machen. Der Transformationsdialog bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Dialog und unterschiedliche Perspektiven auf die gesellschaftlichen Auswirkungen der Bestandsdigitalisierung.
Begrüßung:
Dr. Elena Wiezorek, Direktorin Bundesstiftung Bauakademie
Moderation:
Kai Dolata, Transformationsmanager Digitalisierung Automatisierung
Gäste:
Prof. Hermann W. Klöckner, FH Anhalt: NEB Projekt ZEKIWA, Zeitz
Franziska Albrecht, MADASTER, digitale Bauteil- und Materialdatenbank des Bestandes
Dr. Dominik Piétron, Goethe Universität Frankfurt am Main"